Menschen mit Armutserfahrung tagen in Berlin

Menschen mit Armutserfahrung tagen in Berlin

In Berlin hat am Montag das jährliche Treffen von Menschen mit Armutserfahrung begonnen. Die Tagung steht unter dem Motto "Anspruch und Wirklichkeit - Wie gelingt Teilhabe für alle?", wie die Nationale Armutskonferenz (nak) mitteilte. Ziel sei, die politische Teilhabe von Menschen, die in Armut leben, zu stärken und eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu bieten.

Bei der zweitägigen Tagung in der Heilig-Kreuz-Kirche stehen unter anderem Themen wie Kinderarmut, Altersarmut oder Wohnen als soziale Frage auf dem Programm. Geplant sind unter anderem Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Gespräche mit Politikerinnen und Politikern, bei denen es um die Perspektiven von Menschen mit Armutserfahrung geht.

Die Nationale Armutskonferenz organisiert seit 2006 das Treffen. Sie ist ein Zusammenschluss aus Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie Fachverbänden und Betroffeneninitiativen. In den Jahren 2019 und 2020 hat der AWO Bundesverband die Geschäfts- und Federführung inne.

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