Dortmund erinnert mit "Mehmet-Kubasik-Platz" an NSU-Opfer

Dortmund erinnert mit "Mehmet-Kubasik-Platz" an NSU-Opfer

An den von der rechtsextremistischen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ermordeten Dortmunder Mehmet Kubasik erinnert seit Freitag ein Platz in der Ruhrgebietsstadt. "Wir verstehen diese Platzbenennung als dauerhafte Erinnerung an das entsetzliche Verbrechen", sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD). "Gleichzeitig verstehen wir sie als stete Mahnung, dass wir alle in Dortmund uns stets wachsam, konsequent und mit allen Kräften gegen alle rechtsextremen Strömungen stellen müssen und auch werden."

Die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord hatte die Umbenennung des Platzes im Februar beschlossen. Der Stadt sei es ein Anliegen, die Taten des NSU zu verurteilen, Kubasik sowie der anderen neun Opfer zu gedenken und Stellung gegen Rechtsextremismus zu beziehen, hieß es. Die Terrorgruppe hatte von 2000 bis 2007 zehn Menschen ermordet, neun Migranten und eine Polizistin.

Meldungen

Top Meldung
 Susanne Breit-Keßler
Sich um Arme, Fremde, Kranke, Sterbende und Gefangene zu kümmern, müsse in einer Familie selbstverständlich sein, "auch in einer weltweiten", sagte Susanne Breit-Keßler laut Redemanuskript am Sonntag in der Münchner Lukaskirche, wo sie in den Ruhestand verabschiedet wurde.