Bundestag beschließt Wohngelderhöhung

Bundestag beschließt Wohngelderhöhung

Haushalte mit kleinen Einkommen bekommen vom nächsten Jahr an mehr Wohngeld. Der Bundestag hat am Freitag in Berlin eine Erhöhung beschlossen. Außerdem soll das Wohngeld künftig alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Der Deutsche Mieterbund begrüßte den Schritt, bemängelte aber, dass weiterhin die Heizkosten nicht berücksichtigt würden.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass im nächsten Jahr 660.000 Haushalte entlastet werden, 180.000 mehr als bisher. Das Wohngeld wird um durchschnittlich 30 Prozent angehoben. Ein Zwei-Personen-Haushalt beispielweise erhält den Berechnungen zufolge im Durchschnitt dann 190 Euro Wohngeld im Monat statt der bisherigen 145 Euro. Die Mehrausgaben werden von Bund und Ländern getragen.

Die Verbesserungen beim Wohngeld kommen Geringverdienern und Rentnern zugute, die keine Hartz-IV-Leistungen beziehen. Es richtet sich nach dem Einkommen, der Zahl der Haushaltsmitglieder und den Mietpreisen in der Gegend, in der sie wohnen. Zuletzt war das Wohngeld 2016 erhöht worden. Davor war es sieben Jahre lang nicht angepasst worden.

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