Gipfel in Köln setzt sich für mehr Kinderfreundlichkeit ein

Gipfel in Köln setzt sich für mehr Kinderfreundlichkeit ein

Mehr als 100 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus über 40 Ländern haben beim Gipfeltreffen "Child Friendly Cities" (Kinderfreundliche Städte) in Köln eine Erklärung für mehr Kinderfreundlichkeit veröffentlicht. Ziel sei es, das Aufwachsen und die Entwicklungsmöglichkeiten von Mädchen und Jungen in Städten zu verbessern und die Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene voranzubringen, teilten die Stadt Köln und Unicef Deutschland am Freitag mit. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Stadtoberhäupter von Köln, Madrid, Seoul, Montreal und Cardiff.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) verwies darauf, dass vielen Lokalpolitikern nicht bewusst sei, welchen Einfluss sie nehmen könnten, "um dafür zu sorgen, dass die Rechte, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Jugendlichen auf lokaler Ebene ausreichend berücksichtigt werden". Der Gipfel auf Einladung der Stadt Köln und Unicef fand erstmals statt. Mehr als 550 Bürgermeister, Fachleute sowie Kinder und Jugendliche aus Städten und Gemeinden aus über 60 Ländern kamen zusammen, um Maßnahmen zur Stärkung der Kinderrechte zu verabreden. Die von Unicef ins Leben gerufene Initiative "Child Friendly Cities" verfolgt seit 1996 das Ziel, Kommunen weltweit kinderfreundlicher zu gestalten

Meldungen

Top Meldung
 Susanne Breit-Keßler
Sich um Arme, Fremde, Kranke, Sterbende und Gefangene zu kümmern, müsse in einer Familie selbstverständlich sein, "auch in einer weltweiten", sagte Susanne Breit-Keßler laut Redemanuskript am Sonntag in der Münchner Lukaskirche, wo sie in den Ruhestand verabschiedet wurde.