Klimaaktivisten blockieren Berliner Brücken

Klimaaktivisten blockieren Berliner Brücken

Aktivisten der Klimabewegung "Extinction Rebellion" ("Aufstand gegen das Aussterben") haben am Mittwoch zwei Berliner Brücken besetzt und damit in der östlichen City ein Verkehrschaos ausgelöst. Bereits in den frühen Morgenstunden ließen sich laut Polizei mehrere hundert Demonstranten auf der Marschallbrücke im Berliner Regierungsviertel nieder. Später blockierten die Klimaaktivisten auch die Mühlendammbrücke an der Fischerinsel. Um Besetzungen von weiteren Brücken zu verhindern, riegelte die Polizei im Regierungsviertel unter anderem die Kronprinzenbrücke präventiv ab.

Weitere Teilblockaden gab es am Großen Stern an der Siegessäule, wo die Polizei am Vormittag eine weitere Zufahrtstraße für den Verkehr freigeräumt hatte. Etwa 100 Demonstranten hatten zudem im Regierungsviertel eine Kreuzung zwischen Reichstagsgebäude und Kanzleramt besetzt. Die Zufahrt zum Dienstsitz der Kanzlerin blieb allerdings frei. Für den Nachmittag wurde eine Aktion auf dem Kurfürstendamm angekündigt.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter erklärte "Extinction Rebellion", am 30. Jahrestag der friedlichen Revolution rebelliere man wieder friedlich gegen ein ungerechtes System. Die angekündigten Blockadeaktionen in der Hauptstadt hatten am Montag begonnen.

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