Klimabewegung will mit Blockaden Druck erhöhen

Klimabewegung will mit Blockaden Druck erhöhen

Die Klimabewegung "Extinction Rebellion" ("Rebellion gegen das Aussterben") will ab Montag mit Blockadeaktionen in Berlin den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. "Wir sehen kein anderes Mittel mehr, um die Katastrophe aufzuhalten", sagte die Sprecherin von "Extinction Rebellion", Annemarie Botzki, am Freitag. Das jüngst von der Bundesregierung verabschiedete Klimapaket sei ein Schlag in das Gesicht der rund 1,4 Millionen Demonstranten vom Klimastreik am 20. September.

Geplant sind in Berlin in der kommenden Woche unter anderem zeitweilige Blockaden von Verkehrsknotenpunkten. Sie stehen unter dem Motto "Aufstand gegen das Aussterben - Mit gewaltfreiem zivilen Ungehorsam gegen Klimakrise und Massenaussterben". Auch in anderen Großstädten wie London, Paris, Madrid und Kapstadt seien ab Montag Aktionen geplant, hieß es. Zudem soll es ab Samstag bis 13. Oktober am Bundeskanzleramt in Berlin ein Klimacamp geben.

In Berlin werden dazu mehrere Tausend Aktivisten von "Extinction Rebellion" aus ganz Deutschland erwartet. Auftakt der Aktionen ist am Montag auf dem Potsdamer Platz. Geplant sind eine Kundgebung und künstlerische Aktionen. Zuvor werde eine symbolische Arche mit Namen "Rebella" im Berliner Regierungsviertel anlegen, die allen Lebewesen offenstehe und eine Botschaft an Bord habe, kündigten die Aktivisten an.

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