Berlins Verkehrssenatorin will Autofahren verteuern

Berlins Verkehrssenatorin will Autofahren verteuern

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hält die Klimaziele der Bundesregierung ohne CO2-Steuer für nicht erreichbar. "Dies ließe sich kurzfristig regeln und wäre viel weniger kompliziert als ein nationaler Emissionshandel für den Verkehr und für Gebäude, wie es die Union nun offenbar anstrebt", sagte Günther dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Nötig seien Regelungen, die den Kauf klimafreundlicher Fahrzeuge fördern und umgekehrt den Kauf klimaschädlicher Fahrzeuge signifikant verteuern, erklärte die Verkehrssenatorin: "Eine CO2-Steuer würde darüber hinaus auch das Fahren spritfressender Autos teurer machen." Am besten sei es ohnehin, das Auto abzuschaffen: "Meine Aussage gilt für hochverdichtete Räume in Großstädten."

Mit Blick auf Berlin betonte Günther, sie wolle mittelfristig alle Autos mit Verbrennungsmotor aus der Hauptstadt verbannen und nur noch Elektro-Autos die Einfahrt gestatten. "Für wirksamen Klimaschutz führt kein Weg daran vorbei, sich möglichst schnell vom Verbrennungsmotor zu verabschieden", sagte sie.

Meldungen

Top Meldung
Wolfram Steckbeck vor dem Engelsgruß in der Nürnberger Kirche St. Lorenz
Wie politisch darf Kirche sein? Ein Thema, über das regelmäßig heiß diskutiert wird. In den Kommentargottesdiensten der Nürnberger Lorenzkirche haben Statements zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen seit einem halben Jahrhundert ihren Platz.