Gesundheitskonzern Agaplesion wächst langsamer

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Gesundheitskonzern Agaplesion wächst langsamer

Der christliche Gesundheitskonzern Agaplesion hat 2018 seine Umsatzerlöse um 28,2 Millionen Euro auf insgesamt 1,22 Milliarden Euro gesteigert. Der Jahresüberschuss betrage 6,2 Millionen Euro und liege damit unter den Erwartungen des Vorstands, teilte Agaplesion am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. 2017 hatte der Überschuss 30,8 Millionen Euro betragen. Das schlechtere Ergebnis sei nicht zuletzt auf den Fachkräftemangel und die Stagnation bei den stationären Leistungen zurückzuführen, hieß es.

Als gemeinnützige Aktiengesellschaft schüttet der Konzern keine Dividende aus. Die erwirtschafteten Überschüsse bleiben in den Einrichtungen. Im vergangenen Geschäftsjahr seien mehr als 95 Millionen Euro in Gebäude, Medizintechnik und Digitalisierung investiert worden, sagte der Vorstandsvorsitzende Markus Horneber (2017: 109 Millionen Euro). Zur Verbesserung der Qualität werde die Digitalisierung immer wichtiger. In Kooperation, unter anderem mit Start-ups oder Versicherern, liefen derzeit mehr als 30 Digital-Projekte.

Den Angaben nach wurden 2018 in den mehr als 100 Einrichtungen des Konzerns stationär und teilstationär 278.175 Patienten behandelt, ambulant seien es 419.936 Personen gewesen. In beiden Bereichen sei die Zahl der Fälle rückläufig. Dagegen wachse der Bereich Wohnen und Pflegen weiter. Im Vorjahr sei erstmals die Marke von einer Million Pflegetagen übertroffen worden.

Agaplesion wurde 2002 in Frankfurt am Main gegründet und beschäftigt heute rund 19.000 Frauen und Männer. Zum Unternehmen gehören mehr als 100 Einrichtungen, darunter auch 23 Krankenhausstandorte..

epd db

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