EKD-Ratsvorsitzender will nicht auf Kirchensteuer verzichten

Kirchensteuer bleibt erhalten.

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Die christlichen Kirchen rechnen fest mit der Kirchensteuer, denn was die Kirche mit ihrem Geld mache, "ist so segensreich", sagte Heinricht Bedford-Strohm.

EKD-Ratsvorsitzender will nicht auf Kirchensteuer verzichten
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht keinen Grund, die Kirchensteuer abzuschaffen.

Die Kirchensteuer sei ein "gewachsenes Modell", sagte Heinrich Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist, bei einer Veranstaltung der "Nürnberger Nachrichten". Der katholische Eichstätter Bischof, Gregor Maria Hanke, hatte in einem Interview gefordert, über neue Möglichkeiten der Kirchenfinanzierung nachzudenken.

Er "klebe" zwar nicht an der Kirchensteuer, sagte Bedford-Strohm. Aber er sei gegen die "romantische Vorstellung" von einer Kirche ohne Kirchensteuer und Staat. Die Alternative sei das Sammeln von Spenden ähnlich wie in den USA. Die Zeit, die dafür aufgewendet werden müsse, könne man auch anders nutzen, sagte er.

Was die Kirche mit ihrem Geld mache, "ist so segensreich", sagte der Landesbischof. Die Kirche müsse an der Seite der Armen stehen. Sie dürfe aber nicht "die Menschen in die Armut schicken, die für uns arbeiten", sagte er über die Pensionsfonds der Kirche, die immer wieder zum Sparziel gemacht werden.

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