Oldenburger Theologin neue Chefin der Norddeutschen Mission

Pastorin Heike Jakubeit

© epd-bild/Norddeutsche Mission

Sie ist die erste Frau an der Spitze der Norddeutschen Mission: Pastorin Heike Jakubeit.

Oldenburger Theologin neue Chefin der Norddeutschen Mission
An der Spitze der Norddeutschen Mission kündigt sich ein Wechsel an. Die Hauptversammlung des Werkes in Ghana habe die oldenburgische Pastorin Heike Jakubeit (51) zur Nachfolgerin des scheidenden Generalsekretärs Hannes Menke gewählt, teilte das Missionswerk am Montag mit.

Sie ist die erste Frau in dieser Position. Abschied und Einführung sind am 10. Mai mit einem Gottesdienst in der Bremer Kulturkirche St. Stephani geplant. Jakubeit soll das Amt dann den Angaben zufolge am 1. Juli übernehmen. Menke (62) war seit 2003 Generalsekretär und geht dann in den Ruhestand.

Jakubeit war von 2009 bis 2013 bereits Präses des Missionswerkes. Sie hat in Berlin, Marburg, Sao Leopoldo und Salvador da Bahia/Brasilien sowie in Göttingen Theologie studiert. Nach dem Examen arbeitete Jakubeit als Gemeinde-Pastorin.

Ihr liege die Gemeinschaft der Norddeutschen Mission sehr am Herzen, weil sie Menschen einen Blick für das eröffne, was hinter dem Horizont liege, sagte die Theologin und fügte hinzu: "Eine Brücke für Afrika, die im steten und gemeinsamen darauf Hin-und-her-Gehen immer wieder neue Perspektiven schenkt, die Gegenwart und Zukunft zu einem Besseren verändern können."

Die Norddeutsche Mission mit Sitz in Bremen engagiert sich in Westafrika hauptsächlich entwicklungspolitisch und im theologischen Austausch. In Togo und Ghana fördert sie die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen durch Workcamps und Gottesdienste sowie Austausch- und Freiwilligenprogramme. Zum Missionswerk gehören evangelische Kirchen in Togo und Ghana, die Bremische Evangelische Kirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, die Evangelisch-reformierte Kirche und die Lippische Landeskirche.

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