"Sea-Eye": Kirchliche Spende sichert nächsten Einsatz

"Sea-Eye": Kirchliche Spende sichert nächsten Einsatz
Die Erzdiözese München-Freising hat die Regensburger Seenot-Rettungsorganisation "Sea-Eye" mit einer Spende von 50.000 Euro unterstützt.
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Damit sei der nächste Einsatz des Rettungsschiffes "Professor Albrecht Penck" im Mittelmeer gesichert, teilte "Sea-Eye" am Donnerstag mit. Die Erzdiözese habe damit auf einen Hilferuf der Rettungsorganisation reagiert.

Nach der Rettung von 17 Flüchtlingen am 9. Januar hatte die maltesische Regierung der "Professor Albrecht Penck" auf ihrer ersten Mission die Einfahrt in den Hafen verweigert. Erst zwei Wochen später erhielt das Schiff die Genehmigung, in Mallorca anzulegen. Durch die längere Mission seien die Kosten doppelt so hoch wie kalkuliert gewesen, hieß es. Deshalb habe die zweite Mission zunächst abgesagt werden müssen.

Die Organisatoren hätten sich zum ersten Mal mit einem Hilfegesuch an Erzbischof Reinhard Marx gewandt, der bereits im Vorjahr für den Kauf eines zivilen Rettungsschiffs gespendet habe. Nach Zuwendungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Mennonitischen Hilfswerkes gehöre damit nun auch die katholische Kirche zu den Unterstützern von "Sea-Eye". Die "Professor Albrecht Penck" soll am 11. Februar von Mallorca aus zu ihrer nächsten Mission vor Libyen aufbrechen.

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