Landeskirchen engagieren sich für besseren Familiennachzug

In der Nähe des Flüchtlingslagers Souda.

© dpa/Petros Giannakouris

Ein Flüchtlingsmädchen aus Syrien 2017 am Strand von Chios. Die Zelte waren eine provisorische Unterkunft in der Nähe des Flüchtlingslagers Souda.

Landeskirchen engagieren sich für besseren Familiennachzug
Mehrere evangelische Landeskirchen und die Diakonie Deutschland arbeiten derzeit auf der griechischen Insel Chios an einer besseren Vernetzung von europäischen Flüchtlingshelfern.

Ein Beispiel sei der Familiennachzug für Flüchtlinge, teilten die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Landeskirche in Baden anlässlich der 15. Asylrechtskonferenz europäischer Kirchen- und Flüchtlingsorganisationen mit. Trotz Zustimmung zum Familiennachzug aus Deutschland säßen viele Betroffene oft noch monatelang in Griechenland fest. Für diese Fälle engagierten sich Kirche und Diakonie gemeinsam mit ehrenamtlich arbeitenden Juristen und Studierenden aus Deutschland.



Arbeit für Flüchtlinge werde in Europa immer schwieriger, sagte Katharina Stamm von der Diakonie Deutschland laut Mitteilung bei der Konferenz. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand." Auf der Konferenz beraten seit Montag 130 Expertinnen und Experten aus Griechenland, Frankreich, Skandinavien, dem Baltikum, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Türkei und Deutschland. Die schwierige Situation in Griechenland und das Problem der Rückschiebungen in die Türkei stehen auf der Agenda der Konferenz.

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