Zehntausende alte Handys gesammelt

Zehntausende alte Handys gesammelt
Rund 40.000 ausgemusterte Mobiltelefone hat die "Handy-Aktion" von Organisationen aus Kirchen und Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg seit 2015 gesammelt. Dadurch können wertvolle Rohstoffe aus den Geräten in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden, teilte das Diakonische Werk Württemberg am Freitag in Stuttgart mit.

In der Summe konnten aus den abgegebenen Handys 360 Kilogramm Kupfer, sechs Kilogramm Silber und rund ein Kilogramm Gold zurückgewonnen werden, schreiben die Verantwortlichen.

Für die Aktion wurden 55 Bildungsveranstaltungen durchgeführt, die mehr als 1.500 Menschen erreichten. Schirmherr ist der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Er nannte Elektroschrott "eine wichtige Rohstoffquelle für das nächste und übernächste Elektrogerät". Mit der Aktion könne die Recyclingquote erhöht werden.

Beteiligt an der Aktion sind die beiden evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart, das Diakonische Werk Württemberg mit Brot für die Welt, das Deutsche Institut für ärztliche Mission (Difäm) und das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW). Die Sammlungen sollen in den nächsten Monaten noch einmal intensiviert werden und verstärkt Schulen, Kommunen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Weltläden und soziale Einrichtungen ansprechen. Der Erlös kommt Projekten in Kongo, Uganda und Äthiopien zugute.

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