Rheinische Kirche hilft Opfern von Tropensturm

Rheinische Kirche hilft Opfern von Tropensturm
Die Evangelische Kirche im Rheinland stellt für die Opfer des Tropensturms auf den Philippinen eine Soforthilfe in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Das Geld gehe an die philippinische Partnerkirche United Church of Christ in the Philippines, mit der sie in der Vereinigten Evangelischen Mission verbunden sei, teilte die rheinische Kirche am Montag in Düsseldorf mit.

Nach Angaben der philippinischen Behörden seien bei dem Tropensturm "Vinta" auf der Insel Mindanao mindestens 200 Menschen getötet worden.

Präses Manfred Rekowski hatte bereits an Heiligabend zu Gebeten für die Opfer auf den Philippinen aufgerufen. In diesen Tagen, an denen Christen die Geburt Jesu in schweren Zeiten feierten, "sind wir unseren Partnern in Not besonders verbunden", hatte er erklärt. 

"Vinta", international "Tembin" genannt, war am vergangenen Freitag auf die Küste von Mindanao getroffen und hatte Fluten und Erdrutsche ausgelöst. Auf der zweitgrößten Insel des Landes leben 20 Millionen Menschen. Augenzeugen berichteten, wie ein ganzes Bergdorf unter einer Schlammlawine begraben wurde. Strom- und Telefonleitungen waren unterbrochen. Vielerorts ist die Ernte vernichtet.


Die Philippinen werden jährlich im Schnitt von etwa 20 Taifunen und anderen Wirbelstürmen heimgesucht. Mit seinen mehr als 7.000 Inseln zählt das Land damit zu den weltweit am meisten von Naturkatastrophen betroffenen Staaten. Klimaforscher führen die Zunahme der Tropenstürme in der Region auf die Erderwärmung zurück.

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