Bundestag verdoppelt Mittel für Reformationsjubiläum

Bundestag verdoppelt Mittel für Reformationsjubiläum
Für die Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum fließt aus dem Bundeshaushalt 2017 mehr als doppelt so viel Geld wie ursprünglich vorgesehen.

In dem am Mittwoch in Berlin verabschiedeten Etat der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sind insgesamt Ausgaben von 11,65 Millionen Euro statt wie bisher fünf Millionen Euro eingeplant. Nach Angaben des Beauftragtenbüros sollen davon 3,65 Millionen Euro in die Weltausstellung in Wittenberg und 500.000 Euro in ein Luther-Projekt der Bad Hersfelder Festspiele gesteckt werden.

Der Bund bezuschusst das Reformationsjubiläum seit 2011 mit je fünf Millionen und in diesem Jahr mit sieben Millionen Euro. Damit werden Veranstaltungen, Kulturangebote und die Sanierung von für die Reformation bedeutsamen Gebäuden unterstützt. Bei der Weltausstellung "Tore der Freiheit" sollen sich im Sommer 2017 Kirchen, Gruppen und Initiativen aus der ganzen Welt präsentieren.

Die evangelische Kirche und der Staat erinnern im nächsten Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen an den überlieferten Thesenanschlag Martin Luthers an die Wittenberger Schlosskirche am 31. Oktober 1517. Luthers Forderungen lösten die Reformation und die Spaltung in evangelische und katholische Kirche aus.

Insgesamt steigt der Etat von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) 2017 um mehr als 280 Millionen Euro auf insgesamt 1,63 Milliarden Euro. Mehr Geld ist unter anderem auch zur Förderung der Berliner Kultur vorgesehen.

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