Eröffnung des Reformationsjubiläums lockte TV-Zuschauer

Eröffnung des Reformationsjubiläums lockte TV-Zuschauer
670.000 Zuschauer sahen den Festgottesdienst zur Eröffnung des 500. Reformationsjubiläums am Montag in Berlin, 1,13 Millionen Zuschauer den anschließenden Festakt mit Bundespräsident Gauck und 30.000 Zuschauer verfolgten die ökumenische Reformationsfeier im schwedischen Lund.

Den Festgottesdienst zur Eröffnung des 500. Reformationsjubiläums haben am Montag rund 670.000 Zuschauer am Fernsehbildschirm verfolgt. Das Erste erzielte mit der Live-Übertragung aus der Berliner Marienkirche nach Angaben der ARD einen Marktanteil von 5,6 Prozent. Den anschließenden Festakt mit Bundespräsident Joachim Gauck im Konzerthaus Berlin sahen im ZDF 1,13 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 6,7 Prozent entspricht. Die Übertragung der ökumenischen Gedenkveranstaltung im schwedischen Lund mit Papst Franziskus und dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes, Bischof Munib Younan, verfolgten auf Phoenix 30.000 Zuschauer (0,3 Marktanteil).

Mehr zu Reformationsjubiläum
Sagenumwoben und Weltkulturerbe: Die Wartburg in Eisenach in Thüringen wird am 27. Januar 1080 erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem hat sie viele Bewunderer gefunden.
Martin Luther (1483-1546) lebte in Mitteldeutschland. Geboren und gestorben ist er in Eisleben, gearbeitet hat er in Erfurt, Wittenberg und Eisenach - mit "Dienstreisen" nach Heidelberg, Augsburg, Worms, Marburg, Coburg, Torgau und Rom.

Mit den Feierlichkeiten in Lund und Berlin wurde das Festjahr zum 500. Reformationsjubiläum offiziell eröffnet. Es endet am 31. Oktober 2017, genau 500 Jahre nach dem legendären Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg. Die Veröffentlichung der Thesen gegen die Misstände der Kirche jener Zeit gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.