Martin-Luther-Preis für Dissertation über Teufelsvorstellungen

Martin-Luther-Preis für Dissertation über Teufelsvorstellungen
Der diesjährige Martin-Luther-Preis für den akademischen Nachwuchs wird für eine Arbeit über die Teufelsvorstellungen in der frühen Reformationszeit verliehen.

Jan Löhdefink werde am Freitag für seine Dissertation "Verzeitlichung des Teufels und Modernität der Reformation" in der Schlosskirche in Wittenberg ausgezeichnet, teilte die Luther-Gesellschaft am Dienstag in Wittenberg mit.

Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Veränderung der Teufelsvorstellungen in der frühen Reformationszeit und deren Auswirkungen auf das Zeitbewusstsein. Löhdefink wurde 1974 in Marburg geboren und studierte Religion und Geschichte auf Lehramt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dort reichte er 2015 auch seine Dissertation ein.

Die Luther-Gesellschaft vergibt den Martin-Luther-Preis seit 1995 alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Martin Luther und der Reformation auseinandersetzen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

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