Berliner Hochschule will Jakobsweg erforschen

Berliner Hochschule will Jakobsweg erforschen
Der Jakobsweg als "Geschäftsmodell" wird von der privaten Hochschule Business School Berlin untersucht. Der Pilgerpfad sei nach wie vor ein weitgehend unerforschtes Phänomen, erklärte der Leiter des Forschungsprojekts, Andreas Braun, am Montag in Berlin.

Von Ende März bis Mitte April soll deshalb ein zehnköpfiges Studenten-Team für zwölf Tage den Jakobsweg entlang wandern und dabei Fragen bezüglich der Motivation der Pilger und der Entwicklung des Jakobswegs klären. Die Ergebnisse sollen in einem Buch veröffentlicht werden.

Laut Hochschule machen sich jedes Jahr allein in Deutschland rund 15.000 Pilger auf den Weg nach Santiago des Compostella auf. Die Tendenz sei steigend. Damit stellten die deutschen Jakobspilger die zweitgrößte Pilgergruppe dar.

Das Forscherteam setzt sich aus Studenten der Berliner und der Hamburger Business School sowie aus Studenten der privaten Medical School Berlin und Hamburg zusammen. Das Angebot wende sich an Bachelor- und Masterstudenten der Betriebswirtschaftslehre und der Psychologie. Das Projekt wird von der Berliner Business School finanziert.

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