Katrin Göring-Eckardt wirbt für Kirchentag 2017

Goering-Eckardt im Berliner Dom

epd-bild/Rolf Zoellner

Katrin Göring-Eckardt wirbt für Kirchentag 2017
Die Vorbereitungen in der evangelischen Kirche auf das 500. Reformationsjubiläum laufen auf Hochtouren. vor. Dabei spielt der Kirchentag 2017 in Berlin eine wichtige Rolle. Der wird aber nur gelingen, wenn die Gemeinden mitmachen.

Führende Kirchenvertreter haben am Sonntag in Berlin und Umgebung für den evangelischen Kirchentag 2017 in der Hauptstadt und in Wittenberg geworben. Bischof Markus Dröge nannte das protestantische Laientreffen zum 500. Reformationsjubiläum eine große Chance für Kirche und Gesellschaft. Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sprach von einem besonderen Ereignis. Der Kirchentag diene unter anderem dazu, Neues zu entdecken und Mut zu machen, sagte die ehemalige Präses der EKD-Synode im Berliner Dom.  

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Zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg werden vom 24. bis 28. Mai 2017 rund 140.000 Dauerteilnehmer erwartet. Veranstaltungen soll es aber auch in anderen Städten und Gemeinden geben. Der Kirchentag soll ein Höhepunkt der Feiern zum 500. Reformationsjubiläum werden.

Mit den Gottesdiensten an diesem "Kirchentagssonntag" sollten Gemeinden auf ihre Rolle als Gastgeber für den Kirchentag eingestimmt werden. Die Gottesdienste standen in Anlehnung an die Losung des Kirchentages 2017 "Du siehst mich" (1. Mose 16,13) unter dem Motto "Deine Augen sahen mich" (Psalm 139,16).

Göring-Eckardt: Reformation ist etwas, "das die Christenheit weltweit bis heute prägt und verändert"...

Dröge erklärte in Cottbus, "wir stehen vor der epochalen Aufgabe, Antworten auf die Frage zu finden, was es heißt, gemeinsam in der einen Welt zu leben und einander achtsam in den Blick zu nehmen". Das Protestantentreffen im kommenden Jahr werde international ausgerichtet sein. Zudem bekämen die Kirchengemeinden der Landeskirche Gelegenheit, sich zu präsentieren, betonte das Oberhaupt der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in der Oberkirche St. Nikolai.

...und "woran sich andere Religionen reiben und orientieren"

Göring-Eckardt bezeichnete die Reformation als etwas, "das die Christenheit weltweit bis heute prägt und verändert", "woran sich andere Religionen reiben und orientieren".

Propst Christian Stäblein sprach in Potsdam von einem "Fest des Glaubens", dass die Menschen erwarte. Zum Kirchentag gehöre auch Spaß und Leidenschaft, wenn um die richtigen Antworten auf die die Christenheit bewegenden Fragen gerungen werde, sagte der Stellvertreter von Bischof Dröge in der St. Nikolai-Kirche.