Bundesweite Adveniat-Aktion in Stuttgart eröffnet

Bundesweite Adveniat-Aktion in Stuttgart eröffnet
Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat hat seine aktuelle Sammelaktion mit einem Gottesdienst in Stuttgart eröffnet. Die katholische Kirche will in diesem Jahr den Blick auf Frieden und Menschenrechte lenken, besonders in Kolumbien und Guatemala.

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sagte am Sonntag in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard, die Kirche stelle sich auf die Seite der Opfer von Gewalt. In vielen lateinamerikanischen Ländern gebe es ein Klima der Angst und der Einschüchterung. Menschen müssten vor Gewalt und brutalen Drogenbanden fliehen. Allein in Kolumbien gebe es sechs Millionen Binnenflüchtlinge.

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Fast 6000 Meter hoch ist der Kilimandscharo, der höchste Gipfel Afrikas. Johannes Gottschall hat ihn vor wenigen Tagen bestiegen - und damit Kindern in Tansania geholfen.
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Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eröffnen am Sonntag, 6. März, die Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa".

Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, rief zur Solidarität mit den Menschen Lateinamerikas auf. "An unseren Worten und Handlungen entscheidet sich, ob wir eine Welt von Gewalt und Terror akzeptieren oder selbst Friedensstifter werden." Durch die Arbeit von Adveniat würden auch Fluchtursachen bekämpft. Die Aufgabe von Christen sei es, in Schreckenszeiten Gutes zu tun, heilsam zu handeln und den Menschen das Reich Gottes zu verkündigen.

Die Adveniat-Aktion 2015 steht unter dem Leitwort "Frieden jetzt! Gerechtigkeit schafft Zukunft". Im vergangenen Jahr hat Adveniat nach eigenen Angaben mit 35 Millionen Euro 2.200 Projekte gefördert.