Piet-Mondrian-Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau

epd-bild / Gemeentemuseum Den Haag

Piet-Mondrian-Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau. Der 1872 im holländischen Amersfoort geborene Mondrian zählt zu den Begründern der abstrakten Malerei im 20. Jahrhundert.

Piet-Mondrian-Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau
Dem holländischen Maler Piet Mondrian (1872-1944) widmet der Berliner Martin-Gropius-Bau ab Freitag eine Ausstellung.

Berlin (epd)Gezeigt werde anhand von rund 50 Gemälden und Zeichnungen der künstlerische Weg Mondrians vom impressionistischen Stil um 1900 über den Expressionismus und Kubismus hin zur abstrakten Malerei, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. "Piet Mondrian. Die Linie" ist die erste umfassende Mondrian-Ausstellung in Berlin seit 1968.

Begründer der abstrakten Malerei

Der 1872 im holländischen Amersfoort geborene Mondrian zählt zu den Begründern der abstrakten Malerei im 20. Jahrhundert. Kurator Hans Janssen vom Gemeentemuseum Den Haag bezeichnete den Künstler als einen Meister der Komposition von Farbflächen, der Ikonen der klassischen Moderne geschaffen habe. Die ausgestellten Werke stammen vor allem aus dem Gemeentemuseum, das die weltweit umfassendste Sammlung von Mondrians Werken besitzt.

"Entartete Kunst"

Mondrians Bilder wurden in Deutschland von den Nationalsozialisten nach 1933 als entartet diffamiert, einige seiner Werke waren auf der Ausstellung "Entartete Kunst" in München des Jahres 1937 ausgestellt. Vor den Nazis und wegen des aufkommenden Zweiten Weltkriegs zog der Maler 1938 nach London und 1940 weiter nach New York. Mondrian starb in New York am 1. Februar 1944 an den Folgen einer Lungenentzündung.