Wohnungslosenhilfe warnt vor zunehmender Wohnungsnot

Hände halten ein Haus aus Pappe.

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Wohnungslosenhilfe warnt vor zunehmender Wohnungsnot
Bis zum Jahr 2016 könnten die Wohnungslosenzahlen auf 380.000 ansteigen, erklärte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe am Dienstag in Berlin.

Das sei ein Anstieg um ein Drittel gegenüber dem Jahr 2012. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbundes fehlten bundesweit bis zum Jahr 2017 mehr als 800.000 Mietwohnungen. Da diese fehlenden Wohnungen nicht über Nacht gebaut werden könnten, würden sich Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit weiter verschärfen.

Hauptursachen für eine zunehmende Wohnungslosigkeit seien nicht persönliche soziale Probleme der Mieter sondern vor allem die Entwicklungen am Wohnungsmarkt, erklärte die bundesweite Vertretung von Wohnungsloseninitiativen. "Die zunehmende Verarmung immer breiterer Bevölkerungsschichten und der extrem angespannte Wohnungsmarkt sind hauptsächlich für den massiven Anstieg der Wohnungslosigkeit verantwortlich", sagte Geschäftsführer Thomas Specht.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft forderte die Bundesregierung auf, eine bundesweite Wohnungsnotfallstatistik einzuführen. Positives Beispiel dafür sei die seit 2011 erneuerte landesweite Wohnungsnotfallstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, die bis Ende 2013 ihren Sitz in Bielefeld hatte, vertritt als bundesweite Arbeitsgemeinschaft soziale Dienste und Einrichtungen für wohnungslose Menschen.