EKD-Botschafterin Käßmann würdigt Beitrag Luthers für Bildung

EKD-Botschafterin Käßmann würdigt Beitrag Luthers für Bildung
Die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat am Jahrestag der Einschulung Martin Luthers die Bedeutung des Reformators für die Bildung hervorgehoben.

Bildungsgerechtigkeit und Bildungsteilhabe seien hochaktuelle Themen, die Luther als Erster öffentlich gemacht habe, sagte sie am Samstag in der Lutherstadt Mansfeld in Sachsen-Anhalt. Luther habe sich vehement für eine öffentliche Bildung eingesetzt, die allen Bürgern offenstehen sollte. Der Reformator (1483-1546) wurde vor 527 Jahren eingeschult.

Luther sei die Einrichtung der Volksschulen als "Schulen für alle" zu verdanken, betonte die EKD-Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum 2017 in einem Gottesdienst in der St. Georgskirche. In Mansfeld wird seit 2004 jährlich am Wochenende nach Ostern mit einem Fest an die Einschulung Luthers erinnert. Luthers Familie war nur wenige Monate nach dessen Geburt von Eisleben nach Mansfeld gezogen. Anfang 1488 wurde Martin Luther als Vierjähriger in die Mansfelder Lateinschule aufgenommen. 2017 jährt sich der Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal. Der 31. Oktober markiert den Beginn der Reformation.

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