Kinderhilfswerk fordert anderen Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen

Flüchtlingskinder in Deutschland

Foto: dpa/Fredrik Von Erichsen

Kinderhilfswerk fordert anderen Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen anderen Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland.

Bei der Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge habe gemäß der UN-Kinderrechtskonvention das Kindeswohl Vorrang, nicht die finanzielle Situation von Ländern und Kommunen, betonte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann am Mittwoch in Berlin. Daher seien die Forderungen abzulehnen, aus Kostengründen eine Verteilung über das gesamte Bundesgebiet vorzunehmen.


"Flüchtlingskinder sind keine Verschiebemasse, sondern Kinder, die unseren besonderen Schutz brauchen", sagte Hofmann. In vielen Großstädten gebe es bereits spezielle Angebote für diese Kinder. Eine Verteilung nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel würde für viele der bestehenden guten Strukturen das Aus bedeuten. "Das darf nicht sein", betonte der Kinderrechtsexperte. Am Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem "Flüchtlingsgipfel". Dabei soll auch über die Verteilung der Kosten geredet werden.

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