Nordrhein-Westfalen gedenkt zum Volkstrauertag der Kriegsopfer

Nordrhein-Westfalen gedenkt zum Volkstrauertag der Kriegsopfer
Zum Volkstrauertag am Sonntag hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am Samstag in Aachen der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) erinnerte im Aachener Dom vor rund 200 Gästen aus Politik und Gesellschaft an die Friedensverantwortung heutiger Staaten. "Europa und ganz besonders Deutschland haben in der Welt eine große Verantwortung für Frieden und Friedenserhalt, gingen doch von hier zwei weltumfassende Kriege aus", sagte Gödecke laut Redetext.


Gödecke, die zuvor auf dem Aachener Waldfriedhof mit dem Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (beide SPD) Kränze niedergelegt hatte, erinnerte auch an die Verantwortung für Flüchtlinge aktueller Kriege und Konflikte. "Diese Verantwortung gilt auch für die vielen Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, um Leib und Leben zu retten."

Der Volkstrauertag sei ein "Stück unverzichtbarer Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen und ebenso ein Mahntag für den Frieden in einer Welt, die in vielen Ländern und Regionen so unfriedlich ist", sagte Gödecke. Am Volkstrauertag gedenkt Deutschland der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft. Der nationale Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus findet jeweils zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Die zahlreichen Veranstaltungen und Kundgebungen an diesem Tag sollen auch zur Versöhnung und Völkerverständigung beitragen und zu Toleranz und Frieden aufrufen.

Meldungen

Top Meldung
Oratorium EINS auf OEKT
Anlässlich des 3. Ökumenischen Kirchentags im Mai soll ein neues ökumenisches Oratorium uraufgeführt werden. Wie die Veranstalter am Montag mitteilten, soll die Uraufführung des eigens komponierten Werks "Eins" am 14. Mai rein digital stattfinden.