Burkina Fasos Präsident nach Massenprotesten zurückgetreten

Burkina Fasos Präsident nach Massenprotesten zurückgetreten
Der Protest Zehntausender Demonstranten hatte letztlich Erfolg. Präsident Blaise Compaoré stand fast 30 Jahre lang an der Spitze des westafrikanischen Landes. Die Armee hat bereits ihre Unterstützung für einen demokratischen Übergang zugesagt.
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In Burkina Faso ist Präsident Blaise Compaoré am Freitag nach Massenprotesten zurückgetreten. Er war seit 27 Jahren an der Macht. Eine Rücktrittserklärung wurde im staatlichen Fernsehen verlesen. Minuten zuvor hatte General Honoré Traoré vor Zehntausenden Demonstranten in der Hauptstadt Ouagadougou Compaorés Amtsniederlegung verkündet.

In den kommenden 60 bis 90 Tagen sollen Neuwahlen stattfinden. Unklar ist, wer den westafrikanischen Staat bis dahin führen soll. Compaoré hatte am Donnerstag General Traoré zum Regierungschef ernannt.

Nach der Verkündung des Rücktritts brandete Jubel auf dem Platz der Nationen in der Hauptstadt auf, wo sich die Protestbewegung seit dem Morgen versammelt hatte. Anlass für die Kritik war Compaorés Versuch, per Verfassungsänderung eine weitere Amtszeit über 2015 hinaus anzustreben.

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