Denkmal für letztes Maueropfer

Denkmal für letztes Maueropfer
Im Februar 1989 starb der 20-jährige Chris Gueffroy durch Schüsse an der Berliner Mauer. Zum 25 Jahre nach der Grenzöffnung erhält er ein Denkmal.

In Berlin erinnert künftig ein Denkmal an das letzte an der Mauer erschossene Todesopfer, Chris Gueffroy. Am 9. November, dem 25. Jahrestag des Mauerfalls, sollen insgesamt zwei weitere Gedenkzeichen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze enthüllt werden, wie das Bezirksamt Treptow am Dienstag mitteilte. Mit dem Denkmal in der Kiefholzstraße soll an die Todesopfer Wolfgang Glöde und Christian-Peter Friese erinnert werden. Das Gedenkzeichen an der Britzer-Allee-Brücke ehrt Hans-Joachim Wolf, Werner Kühl und Chris Gueffroy.

 Im Alter von 20 Jahren war Gueffroy am 5. Februar 1989 bei einem Fluchtversuch aus der DDR im Süden Berlins erschossen worden. Er war das letzte Opfer der Todesschüsse an der Berliner Mauer. Neun Monate später fiel die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Seit 2010 trägt eine Straße am Ort seines gewaltsamen Todes, dem Britzer Verbindungskanal zwischen Treptow in Ost-Berlin und Neukölln in West-Berlin, den Namen Chris-Gueffroy-Allee. Dort wird auch das Denkmal stehen.

An der Berliner Mauer wurden zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Menschen getötet. Im damaligen Bezirk Treptow verlief den Angaben zufolge mit einer Länge von 17 Kilometern das längste innerstädtische Mauerstück.

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