Erster Ebola-Fall in US-Metropole New York

Erster Ebola-Fall in US-Metropole New York
In New York ist nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde der USA der erste Ebola-Fall aufgetreten.

Ein infizierter US-Mediziner sei nach einem Freiwilligeneinsatz in dem Ebola-Krisenland Guinea in einem New Yorker Krankenhaus unter Quarantäne gestellt worden, teilte die Behörde am Donnerstagabend (Ortszeit) auf ihrer Website mit.


Der 33-jährige Mann habe den New Yorker Gesundheitsbehörden das Auftreten von Fieber gemeldet. Auch die 30-jährige Freundin des Infizierten sei auf eine Isolierstation gebracht worden, hieß es. Der Arzt habe rund einen Monat für die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen in Guinea Ebola-Patienten behandelt. Am 17. Oktober sei er per Flugzeug in New York eingereist, nach einem Zwischenstopp in Brüssel.

Bei der Ankunft sei der Mann mehrfach auf Ebola kontrolliert worden, jedoch seien die Tests negativ ausgefallen. Guinea gehört neben Liberia und Sierra Leone zu den Ebola-Krisenstaaten in Westafrika. In den drei Ländern infizierten sich laut Weltgesundheitsorganisation rund 10.000 Menschen, von denen fast die Hälfte starb. Die Dunkelziffer liege weitaus höher.

Unterdessen wurde aus dem westafrikanischen Mali der erste Ebola-Fall gemeldet. Nach Angaben der Regierung des Landes wurde das Virus bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen, wie der britische Sender BBC berichtete. Das Mädchen werde in einem Krankenhaus in der Stadt Kayes behandelt und sei unter Quarantäne gestellt worden.

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