Ministerpräsidentin Dreyer wünscht sich gemeinsames Abendmahl

Alt-Katholiken, EKD und VELKD feiern ökumenisches Jubiläum

Foto: epd-bild / Meike Böschemeyer

Ministerpräsidentin Dreyer wünscht sich gemeinsames Abendmahl
Es werde Zeit, das Verbindende und nicht das Trennende zwischen den Konfessionen in den Vordergrund zu stellen, schreibt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin auf einer Internetseite zum Reformationsjubiläum 2017.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wünscht sich ein gemeinsames Abendmahl für alle Christen. "Ich hoffe es vor allem für die vielen Menschen in Familien mit verschiedenen Konfessionen, die unter dem Ausschluss leiden", schreibt die Katholikin in einem Beitrag für die Internetseite "www.2017gemeinsam.de". Ein gemeinsames Abendmahl "wäre ein sichtbares Zeichen christlicher Gemeinschaft und Verbundenheit über alle theologischen Unterschiede hinweg".

Dreyer verwies auf das letzte Abendmahl Jesu Christi. Jesus habe seine Jünger aufgefordert, das Mahl zu seinem Gedächtnis zu wiederholen. Diese Aufforderung richte sich auch heute noch an die Christen aller Konfessionen. Dreyer betonte: "Es wird Zeit, dass wir uns auf diese Aufforderung besinnen und das Verbindende, nicht das Trennende in den Vordergrund stellen."

Das Internetprojekt "2017 gemeinsam unterwegs" gibt es seit April. Anliegen ist es, eine Diskussionsplattform für Fragen der Ökumene anzubieten. Das Projekt wird vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes und vom Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik getragen.

Meldungen

Top Meldung
Wolfram Steckbeck vor dem Engelsgruß in der Nürnberger Kirche St. Lorenz
Wie politisch darf Kirche sein? Ein Thema, über das regelmäßig heiß diskutiert wird. In den Kommentargottesdiensten der Nürnberger Lorenzkirche haben Statements zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen seit einem halben Jahrhundert ihren Platz.