Zehn Jahre sozialwissenschaftliches Institut der EKD

Zehn Jahre sozialwissenschaftliches Institut der EKD
Der wissenschaftliche Dienst in Hannover gilt als Ideenschmiede der evangelischen Sozialethik. Nun feiert es einen runden Geburtstag.

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird am Mittwoch zehn Jahre alt. "Unsere Gesellschaft braucht Religion und die evangelische Kirche braucht fundierte Kenntnisse darüber, was die Menschen über Kirche und Religion denken", sagte Institutsdirektor Gerhard Wegner am Montag in Hannover.

Das Institut mit Sitz in Hannover ist als wissenschaftlicher Dienst für die EKD und die Landeskirchen tätig. Es gilt als Ideenschmiede für die evangelische Sozialethik. Die neun Wissenschaftler der Einrichtung forschen und arbeiten zu gesellschaftlichem Wandel, Arbeitswelt, Diakonie, Kirchen- und Religionssoziologie.

Aktuelle Projekte beschäftigen sich den Angaben zufolge mit der Situation von Langzeitarbeitslosen und der sozialen Teilhabe behinderter Menschen. Ein weiterer Forschungsbereich ist die Familienfreundlichkeit von Kirche und Diakonie. Wegner kündigte noch für 2014 die Veröffentlichung einer repräsentativen Studie zu Kommunikationsstrukturen in Kirchengemeinden an. In Zusammenarbeit mit Akademien, Gewerkschaften, Parteien und Stiftungen organisiert das Institut gemeinsame Veranstaltungen.

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