Gauck wirbt bei Muslimen für friedliches Zusammenleben

Gauck wirbt bei Muslimen für friedliches Zusammenleben
Bundespräsident Joachim Gauck hat an die Muslime in Deutschland appelliert, sich für ein friedliches Zusammenleben der Religionsgemeinschaften einzusetzen. "Lassen Sie uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass das hohe Gut des friedlichen Zusammenlebens nicht gefährdet wird und dass politische Auseinandersetzungen mit Respekt vor unseren gemeinsamen humanen Werten geführt werden", bat Gauck am Sonntag in einer Grußbotschaft an die Muslime zum Fest des Fastenbrechens.

"Wie leicht lässt sich auch im Namen von Religionen Hass anfachen! Und wie schwer muss es fallen, einen Festtag zu begehen, wenn wir Bilder von Menschen sehen, die Opfer von Krieg und Gewalt werden", erklärte Gauck mit Blick auf den aktuellen Nahost-Konflikt.

Gauck zeigte sich erfreut darüber, dass der zu Ende gehende Fastenmonat Ramadan die Gelegenheit geboten habe, vielen Nichtmuslimen in Deutschland den Islam nahezubringen, weil viele Moscheen ihre Türen nicht nur für Muslime geöffnet hätten.

Je mehr man übereinander wisse, desto gelassener könne man einander begegnen, betonte der Bundesrpräsident. "Und desto mehr wächst das Gefühl: Wir alle in Deutschland gehören zusammen, auch wenn wir nicht derselben Religion angehören und unterschiedliche Feste feiern."

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