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"Ein feste Burg ist unser Gott": Kirchen in Transsilvanien

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"Ein feste Burg ist unser Gott": Kirchen in Transsilvanien
Kirchenburgen gab und gibt es auch in anderen Regionen Europas, weltweit einmalig ist allerdings die Dichte und Vielfalt der Kirchenburgen in der Region Transsilvanien in Rumänien – man spricht auch von der "Kirchenburgenlandschaft" Siebenbürgens.

Zum Schutz vor Überfällen und Plünderung befestigten die Siebenbürger Sachsen im Mittelalter ihre Kirchen zu massiven Wehranlagen, die viele Angriffe überstanden haben. Der Kirchenlied-Klassiker "Ein feste Burg ist unser Gott" erhält vor diesem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung.

Heute gibt es noch über 160 Anlagen, die weitgehend in ihrer vielfältigen historischen Gestalt erhalten sind. Sechs von ihnen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe: Tartlau (Prejmer), Deutsch-Weißkirch (Viscri), Keisd (Saschiz), Birthälm (Biertan), Wurmloch (Valea Viilor) und Kelling (Câlnic). Die Verwaltung aller Kirchenburgen in Siebenbürgen gehört zu den Aufgaben der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Als Fachinstitut für den Erhalt des kirchlichen Kulturerbes wurde die Stiftung Kirchenburgen gegründet.