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Die Hausapotheke auf dem Balkon

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Die Hausapotheke auf dem Balkon
Drei Töpfe mit Lavendelpflanzen

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Drei Töpfe mit Lavendelpflanzen

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Der Lavendel hilft beim Einschlafen, beruhigt die Nerven und verströmt einen angenehmen Duft. Er hält Blattläuse von Rosen und Kopfläuse von Kinderköpfen fern.

Flachs

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Der Flachs wird auch Leim genannt, die Kulturpflanze dient zur Ölgewinnung. Leinsamen helfen bei Verdauungsbeschwerden - als regionales Powerfood im Müsli und auf dem Körnerbrötchen.

Lila Sonnenhut mit Hummel

Jo Froehner/photocase

Der Sonnenhut stärkt die Abwehrkräfte und erblüht in bunten Rosa-, Gelb- und Orange-Tönen in heimischen Gärten und Balkonkästen. Im Volksmund wird er der stachelige Sonnenhut auch als Igelkopf bezeichnet.

Jasminpflanze

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Der Jasmin stammt aus Persien und ist seit dem 16. Jahrhundert bei uns heimisch. In Tees, aber auch in Cremes und Massageölen entfaltet er seine schmerzstillende, krampflösende Wirkung. Auch auf die Psyche hat der Jasmin eine positive Wirkung und verspricht Ruhe für angestrengte Gemüter.

Fenchel und Frauenmantel

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Die Speisekarte hat der Fenchel schon lange erobert, zumindest seine Knolle. Auch seine samentragenden Früchte und Wurzeln finden in der Heilmedizin breite Anwendung, als Tee hilft er gegen Blähungen und Husten. Wegen seiner Verdienste in der Frauenheilkunde bekam der Frauenmantel seinen Namen.

Kamillenblüten

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An den Wegesrändern und Feldern begegnet einem die wilde Kamille ebenso wie ihre gezüchtete Version im Tee-Regal. Die Kamille wirkt krampfstillend und entzündungshemmend, sowohl in Tees als auch als Tinktur.

Thymian und Minze

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Thymian spielt selten die Hauptrolle, in den Kräutern der Provence teilt er sich den Ruhm mit Bohnenkraut und Rosmarin. Als Heilpflanze hilft er gegen Husten, geschmacklich halten das jedoch die wenigsten für einen großen Auftritt. Die Minze hat die deutschen Balkone längst erobert. Bei Ananas-, Schoko-, und Pfefferminze kann man schon mal den Überblick verlieren: Die Minze gibt es in über 30 Variationen, sie hilft bei Magen- Darmbeschwerden und Kopfschmerzen.

Rosen in Blumenkübeln

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"Für Dich soll´s rote Rosen regnen…“ Als Liebesbeweis kennen wir die Rose und ihren betörenden Duft, der auch in Salben und Cremes ein beliebter Inhaltsstoff ist. Getrocknete Rosenblüten finden als Tee innerliche und äußerliche Anwendung. Er stärkt das Herz und hilft bei Kopfschmerzen und Schwindel.

Malvenblüte lila

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Gegen grippale Infekte, Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum ist die wilde Malve ein beliebtes Heilkraut. In seinem kräuterkundlichen Lehrwerk aus dem 16. Jahrhundert füllt Pietro Andrea Mattioli mit der Malve und ihren heilenden Wirkungen vier Seiten seines Werkes, eine echte Allzweckwaffe.

Ringelblumen als Öl

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Die Blüten der Ringelblume können zu Salben, Cremes und Tinkturen verarbeitet werden und befördern die Wundheilung. Hildegard von Bingen entdeckte die heilende Wirkung der Calendula.

Türkischer Drachenkopf

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Der türkische Drachenkopf mag es gerne sonnig, als Balkonpflanze und im Staudenbeet verströmt er einen angenehmen Duft, an dem auch die Bienen ihre Freude haben. Drachenkopf wirkt anregend auf die Leber- und Gallentätigkeit und er hilft bei Magenschmerzen und Verdauungsproblemen.

Limonade mit Zitronenmelisse

Foto: Getty Images/iStockphoto/Zdenek Last

Vom Unkraut zur Kräuterlimo, die Zitronenmelisse erobert mit ihrem frischen Geschmack die Getränkeregale und Straßencafés. Die Melisse hat eine beruhigende Wirkung, sie hilft bei Schlafstörungen und leichter Reizbarkeit.

Aus den Klostergärten auf den heimischen Balkon: Diese Kräuter dürfen in keiner Hausapotheke fehlen.

Nach den Benediktinerregeln sollte jedes Kloster seinen eigenen Garten bestellen. So sicherten die Mönche und Nonnen ihre Selbstständigkeit innerhalb der Klostermauern und erhaschten einen Vorgeschmack des irdischen Paradieses. In den Klostergärten wurden die Kräuter angepflanzt und in den Klosterbibliotheken das Wissen über ihre heilende Wirkung gesammelt. Die Pflanzenkunde der Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen fand weite Verbreitung und gab klare Anweisungen zur Behandlung von Krankheiten. Viele der von ihr gesammelten Pflanzen und Kräuter gedeihen auch auf dem Balkon und verwandeln ihn in eine paradiesische Hausapotheke.