Zwischen Messgewand und Mundschutz

Galerie Paramente Werkstadt

© epd-bild/Nancy Heusel

Domina Mechtild von Veltheim trat in die Fußstapfen ihrer Ururgroßtante Charlotte. Sie steht dem Konvent am Kloster vor und ist für die Paramentik verantwortlich. Heute sind in der Werkstatt, in der auch ausgebildet wird, zwölf Mitarbeiterinnen tätig. Bis auf einen syrischen Flüchtling, der das Team als gelernter Schneider vorübergehend unterstützte, sind es bis heute stets Frauen, die sich um die Bewahrung dieser Kunst verdient machen. Von Beruf sind sie Designerinnen, Schneiderinnen, Restauratorinnen und Stickerinnen.

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In Frauenhand

Mechtild von Veltheim ist Domina des Konventes und Leiterin der Paramentenwerkstatt des Klosters St. Marienberg.  Sie trat in die Fußstapfen ihrer Ururgroßtante Charlotte, die die Herstellung von Paramenten im 19. Jahrhundert wiederbelebte. Bis heute sind es bis auf wenige Ausnahmen stets Frauen, die sich um die Bewahrung dieser Kunst verdient machen. Aktuell sind in der Werkstatt, in der auch ausgebildet wird, zwölf Mitarbeiterinnen tätig. Von Beruf sind sie Designerinnen, Schneiderinnen, Restauratorinnen und Stickerinnen.

 

Anika Kempf
Jörg Echtler
Julia Pennigsdorf (epd Text), Nancy Heusel (Fotos)
Zwischen Messgewand und Mundschutz


Die Paramentenwerkstatt im Kloster St. Marienberg ist eine von bundesweit sechs Einrichtungen, die sich auf das Anfertigen und die Restaurierung von Textilien für Liturgie und Kirchenraum spezialisiert hat. Seit 150 Jahren werden hier Talare, Taufkleider und Altarwäsche hergestellt. In der Corona-Pandemie ist ein neues Stück hinzugekommen: Nun nähen die Schneiderinnen auch Mund-Nasen-Masken in liturgischen Farben.

Weitere Einblicke in ungewöhnliche Berufe gibt unsere Serie "Kirche und Handwerk".