Neustart nach dem Krieg: Die EKD wird 75

Treysaer Kirchenkonferenz

© epd-bild/Hephata-Archiv

Sieben Männer bildeten den Rat der EKD, der die Geschicke der Evangelischen Kirche künftig lenken sollte: Martin Niemoeller, Wilhelm Niesel, Theophil Wurm, Hans Meiser, Heinrich Held, Hanns Lilje und Otto Dibelius (v.l.)

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Sieben Männer bildeten den ersten Rat der EKD, der die Geschicke der Evangelischen Kirche künftig lenken sollte: Martin Niemöller, Wilhelm Niesel, Theophil Wurm, Hans Meiser, Heinrich Held, Hanns Lilje und Otto Dibelius (v.l.)

Anika Kempf
Jörg Echtler

EKD und Kirchen

Die EKD ist keine eigene Kirche, sondern sie ist ein Dach, ein Zusammenschluss vieler protestantischer Kirchen in Deutschland. Die einzelnen Mitgliedskirchen sind zum Teil recht unterschiedlich, so verschieden wie die deutsche Landschaft und die Konfessionen. In der EKD finden sie zusammen – auch, um mit einer Stimme sprechen zu können.
Neustart nach dem Krieg: Die EKD wird 75
Im Sommer 1945 kamen rund 120 Kirchenvertreter im nordhessischen Treysa zusammen, um über die Zukunft der evangelischen Kirche zu beraten. Ein Treffen noch ganz im Zeichen des Krieges, mit kärglicher Kost und den dunklen Schatten der Vergangenheit. Am Ende stand ein Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen - die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war geboren.