Bündnis fordert nach Taifun Schuldenerlass für Philippinen

Bündnis fordert nach Taifun Schuldenerlass für Philippinen
Nach dem verheerenden Taifun "Haiyan" auf den Philippinen fordern Entwicklungshilfeorganisationen und Kirchen einen Schuldenerlass für den Inselstaat. Deutschland und andere Länder unterstützten die Opfer des Taifuns zwar mit Millionen an Hilfszahlungen, erklärte das Bündnis "erlassjahr.de" am Donnerstag. Gleichzeitig zahlten die Philippinen aber jeden Tag 22 Millionen US-Dollar an ausländische Gläubiger.

Das Bündnis von Vertretern aus Kirche und Entwicklungshilfe ruft zur Unterzeichnung einer Online-Petition der internationalen "Jubilee Debt Campaign" auf. Darin werden Gläubiger wie die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank aufgefordert, die Schulden der Philippinen zu streichen. Die Industrieländer schuldeten dem südostasiatischen Land weit mehr, weil sie den Klimawandel verursacht hätten, heißt es weiter. Dieser führe zu Katastrophen wie dem Taifun "Haiyan".

Der Sturm war am 8. November mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde auf die Ostküste der Philippinen geprallt, hatte Fluten ausgelöst und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Tausende Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende wurden obdachlos.

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