Kirchen geben Olympiastartern biblische Texte mit auf den Weg

 Winterspiele in Pyeongchang

Foto: dpa/Ahn Young-Joon

Olympische offiziellen Maskottchen, der weiße Tiger Soohorang und der Schwarzbär Bandabi, erwaten schon die Winterspiele in Pyeongchang .

Den deutschen Olympiastartern soll es an göttlichem Zuspruch nicht mangeln. Dafür haben die Kirchen ein "geistliches Trainingsheft" erstellt, das die Olympioniken in diesen Tagen bei der Einkleidung für die Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang ausgehändigt bekommen, wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Freitag mitteilten.

Das Heft "Mittendrin" enthält biblische Texte, Gebete und Meditationen sowie eine Kurzinformation zum Christentum in Südkorea.

Seit 1972 schicken katholische und evangelische Kirche Seelsorger zu Olympischen Spielen. Für die evangelische Kirche ist der westfälische Gemeindepfarrer Thomas Weber bei den Spielen vom 9. bis 25. Februar in Südkorea vor Ort. Pfarrer Christian Bode aus Niedersachsen begleitet die Paralympics vom 9. bis 18. März. Die katholische Seite wird von Jürgen Hünten, Hochschulpfarrer an der Katholischen Hochschulgemeinde Düsseldorf, vertreten.

"Die Olympischen Spiele und auch die Paralympics sind von der Idee getragen, bei fairem Wettkampf Grenzen zu überschreiten, feindliche Auseinandersetzungen ruhen zu lassen und Frieden zu stiften", schreiben der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm im Vorwort zu dem Impulsheft: "Wir wünschen Ihnen, dass Sie das bei diesen Winterspielen erfahren."

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